Eine etwas andere Geschichte
Nach dem Ende meiner beruflichen Laufbahn habe ich mich intensiv mit der jüngeren Geschichte Österreichs befasst und alle Kronländer der Monarchie bereist. Als Jahrgang 1946 bin ich Zeitzeuge für die Änderung der Lebensumstände seit der Nachkriegszeit, diesem Aspekt wird neben dem politischen Geschehen besonderes Augenmerk gewidmet. Seit der Jahrtausendwende verfolge ich kritisch die aktuelle politische Entwicklung, meine diesbezüglochen Erkenntnisse sind in die Kapitel seit 2000 eingeflossen. Die vorliegende Web-Doku ist kein wissenschaftliches Werk, sondern meine persönliche Sicht auf die Geschichte Österreichs seit 1900.
Die wichtigsten Quellen
- Die Dokumentationen „Östereich I“ und „Österreich II“ von Hugo Portisch waren für mich genauso eine unerlässliche Quelle wie die Wirtschaftsgeschichte Österreichs von Roman Sandgruber.
- In der 6-teiligen TV-„Alpensaga“ behandelten Peter Turrini und Wilhelm Pevny die Probleme der Landbevölkerung von 1900 bis 1945.
- Die Ausstellung „Der Kampf um Wien“ im Wien-Museum war der Versuch einer Aufarbeitung der Zwischenkriegszeit mit Bürgerkrieg und Austro-Faschismus.
- Der deutsche Historiker Philipp Blom entfaltet in der „Der taumelnde Kontinent 1900 – 1914“ und „Zerrissende Jahre 1918 – 1938“ anschaulich eine facettenreiches Bild der Zeit von 1900 bis 1938.
- Den Blick von aussen auf die Entstehung des Ersten Weltkriegs, die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, vermittelte der gebürtige Australier Christopher Clark in seinem Bestseller „Die Schlafwandler“ und stellte dabei die Alleinschuld von Österreich-Ungarn in Frage.
- Patrick Baab lässt in „Auf beiden Seiten der Front“ die Bevölkerung der Ukraine zu Wort kommen.

