Autor: Angelo

Mein Beruf von 2000 bis heute

Projektleiter Euro-Bargeldumstellung 2001/2002 Mein letztes großes Projekt in der SPARDAT war die Gesamt-Projektleitung für die Euro-Bargeld-Einführung von ERSTE Bank und Sparkassen. Betroffen waren 15.000 PC-Arbeitsplätze, Indoor-Bankomaten und das Online-Banking. Der Termin stand fest und auch das kleinste Problem hätte zu einem massiven Imageschaden für ERSTE Bank und Sparkassen geführt. Mit  einem strikten Projektmanagement und mehreren Simulationen der Währungsumstellung gelang eine problemlose Umstellung. EURO Bargeldumstellung – Machbarkeitsstudien Euro und Datum-2000, Projekt EURO/2000, Zeitreise-Umgebung, Euro-Bargeldumstellung 2001/2002. Abschied von der SPARDAT Zwischen 1970 und 2002 hat sich die Sparkassenwelt und die IT grundlegend verändert. Immer leistungsfähigere Computer eröffneten laufend neue Möglichkeiten.  Für die ständig neuen Aufgaben war lebenslanges Lernen unerlässlich. Dafür hatten wir zu einer Zeit PC-Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss, wo viele mit diesen Begriffen nicht einmal etwas anzufangen wussten. Als Mitarbeiter der ersten Stunde durfte ich diese Entwicklung mitgestalten. Der SPARDAT-Geist der Pionierphase, das visionäre Management und die vielen Kollegen mit denen ich zusammenarbeiten durfte, haben mich menschlich geprägt. Gemeinsam mit Kollegen habe ich die Erfolgsgeschichte der SPARDAT-Buchungssgemeinschaft aufgearbeitet. Geschichte der Anwendungen vom Ende der 60er bis heute – meine …

Meine Touren von 2000 bis heute

Nach meinem Ausscheiden aus der SPARDAT blieb mir Zeit zum Wandern. Wir  waren viel mit Doris und Willi unterwegs und umrundeten mit ihnen in 43 Tagen Niederösterreich. Um 2010 haben wir das Schneeschuhwandern entdeckt und seither viele schöne Wintertouren unternommen. Tourenwochen führten uns gemeinsam mit Doris, Willi und ihren Freunden in die schönsten Gegenden Österreichs und Südtirols. Mit den Arbeitskollegen Franz (+) und Barbara unternahmen wir anspruchsvolle Hüttentouren, unter anderem auf den Triglav – den höchsten Berg Sloweniens. Am Großglockner, dem Dach Österreichs, waren wir mit Waldviertler Freuden und einer Bergführerin. Viele der Touren habe ich auf meinem Wander-Blog Angelos Touren dokumentiert. Vier Weinzierler am höchsten Berg Österreichs Franz, ein Freund aus Jugendtagen in Weinzierl, hatte sich zum 60. Geburtstag eine Tour auf den Großglockner gewünscht. Nach einer Vorbereitungstour über den Rauhen Kamm auf den Ötscher ging es im September 2006 bei Traumwetter von Kals in Osttirol mit einer Bergführerin zum Gipfel. Mit von der Partie waren Karl, ebenfalls aus Weinzierl, und Martha. Als Draufgabe fuhren wir dann bei der Heimreise die Großglockner-Hochalpenstraße von Heiligenblut in …

Meine Reisen 2000 bis heute

In Patagonien (Chile und Argentinien) ins neue Jahrtausend Die weiteste Reise führte mich gleich zu Beginn des Jahrtausends nach Patagonien – dem südlichen Ende der Welt. Mit Franz und Rudi (beide leider schon verstorben) war ich am Tag der Wahl des sozialistischen  Präsidenten in Santiago de Chile und dann am Pass vor dem Basislager des Aconcagua (höchster Berg Amerikas mit fast 7.000 Höhenmetern). Alleine flog ich über die chilenische Schweiz nach Punta Arenas an der Magellanstraße. Von dort unternahm ich eine Busreise zum Perito Moreno Glescher in Argentinien und eine Fahrt auf einem Versorgungsschiff zur südlichsten Siedlung der Welt im Beagle Kanal in Feuerland. In Puerto Natales traf ich mich wieder mit Franz und war mit ihm eine Woche im pittoresken Nationalpark Torres del Paine unterwegs. Gemeinsam flogen wir dann über Santiago de Chile und London nach Hause. Patagonien – Angelos Reisen mit ausgewählten Video-Clips Reisen in alle Kronländer der k.&.k.Monarchie In den letzten Jahren besuchte ich alle 21 Kronländer der Donaumonarchie. Das sind  Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien, Bukowina, Görz, Triest, Istrien, Dalmatien, Österreich ob der …

Alles ändert sich

Das neue Jahrtausend begann mit einer Reise nach Patagonien, dem südlichen Ende der Welt. Zuerst begleitete ich Franz und Rudi zum Basislager des Aconcagua in Argentinien und erkundete dann 2 Wochen allein (mein Reisepartner ist im letzten Moment abgesprungen) Patagonien (südliches Chile und Argentinien). Beruflich stand ich in der SPARDAT noch einmal vor einer großen Herausforderung – als Projekt-Manager der Euro-Umstellung für die ERSTE Bank und die Sparkassen.  Die Umstellung verlief problemlos (passieren hätte ja nichts dürfen !), nur das Umfeld hatte sich durch die Übernahme der ERSTE Bank komplett verändert. Ich war mit über 55 nicht mehr der Jüngste und nutzte die Chance zu einem günstigen Ausstieg aus dem Angestelltenleben. Bei meinem Versuch als Selbständiger in der boomenden Internet-Branche war ich überfordert und betrachte jetzt den Aufbau und Betrieb meiner Plattform einfach-internet.at nur mehr als persönliche Plattform für meine persönlichen Aktivitäten, Geld habe ich damit keines verdient.   Die Kinder hatten mittlerweile die Wohnung in Wien-Mauer verlasssen und Matthias machte uns zu Großeltern. Das Haus in Weinzierl war überflüssig geworden und das Reihenhaus in …

Meine Freizeit von 2000 bis heute

  Die Kinder standen auf eigenen Beinen und ich brauchte nicht mehr jeden Tag zur Arbeit gehen. So konnte ich mich den eigenen Interessen widmen und dabei  Content für meine Foto-Blogs und Social-Media-Plattformen sammeln. Unterwegs in und um Wien Gemeinsam mit meiner Partnerin bin ich viel in Wien und Niederösterreich unterwegs. Wir  nutzen die Niederösterreich-Card und die Bundesmuseen-Card, besuchen interessante Ausstellungen, Museen und Sehenswürdigkeiten, gehen ins Theater oder unternehmen einfach nur einen schönen Spaziergang. Mein Foto-Blog wohininundumwien.at bietet einen guten Überblick über die Freizeitmöglichkeiten in und um Wien. Wohin in und um Wien – Freizeit in und um Wien Die Welt der Oper Die Oper hat es uns angetan. Im Wiener Schauspielhaus sahen wir die ersten Inszenierungen vom mittlerweile weltberühmten Barry Kosky (Hoffmanns Erzählungen, Poppea …) Wir waren oft in der Staatsoper (Falstaff mit Bryn Terfel, Parsifal mit Thomas Quasthoff …. ), in der Volksoper (La traviata inszentiert von Hans Gratzer…), im Theater an der Wien (Dialogues des Carmélites…) und in der Kammeroper (Carmen …), bei den Salzburger Festspielen (Zauberflöte inszeniert von Achim Freyer in …

Mein Alltag von 2000 bis heute

Die Kinder wurden erwachsen Unsere 3 Kinder stehen auf eigenen Beinen  und haben im zweiten Bildungsweg eine akademische Ausbildung bzw. die HTL in der Spengergasse abgeschlossen. Sie wohnen heute mit ihren Partnern in eigenen Wohnungen. Martha ist nach 20 Jahren Haushalt und Kindererziehung wieder ins Berufsleben eingestiegen und hat über das Pensionsalter hinaus in der Textilbranche gearbeitet. Altersgerechtere Wohnung statt Reihenhaus und Zweitwohnsitz Mit dem Auszug der Kinder wurde das Reihenhaus zu groß und der Zweitwohnitz  zunehmend eine Belastung. Wir verkauften das Doktorhaus in Weinzierl und das Reihenhaus in Wien-Mauer und übersiedelten 2007 in eine geräumige und seniorengerechtere Genossenschaftswohnung  in der Nähe der U6 Alterlaa. Die kleine Wohnanlage mit 6 Stadtvillen wurde von Jung-Architekten der Wiener Kunsthochschulen geplant, unsere Wohnung von Next Enterprise (Wolkenturm Grafenegg, Seebad Kaltern, Heidi Horten Collection … ). Diese Wohnung haben wir mit Ausnahme der Küche mit Wegwerfmöbeln von IKEA  eingerichtet. In unserer geräumigen Wohnküche mit Fenstern nach Osten, Süden und Westen scheint den ganzen Tag die Sonne. Hier werde ich von  meiner Partnerin sehr gut und vielfältig bekocht. Wir achten …

Einfach Internet – Foto-Blogs und Social Media

Die Karriere in der SPARDAT war ein Selbstläufer und genau so stellte ich mir den Aufbau der Internet-Plattform einfach-internet vor. Aber die rasch wachsende Internet-Branche mit ständig wechselnden Rahmenbedingungen war nicht das Richtige für einen alternden EDV-Pionier. Mit der rasanten Verbreitung von Smartphones explodierte die Internet-Nutzung und die Verwendung der sozialen Medien.  Damit war meine Internet-Plattform Schnee von gestern. Das Redaktionssystem war veraltet und eine Social Media-Anbindung unbedingt notwendig.  Das Volksbegehren „STOPP dem PensionskassenFlop“ bot eine ideale Gelegenheit, Erfahrungen mit einer zeitgemäßen Blog-Software und der Verwendung der sozialen Medien zur Mobilisierung zu sammeln. Der Neuaufbau eines Smartphone-geeigneten Web-Auftritts mit Einbindung von Social-Media brachte zwar nicht den erhofften Durchbruch, aber einen herzeigbaren und gut besuchten Webauftritt mit meinen schönsten Touren und Reisen.   Foto-Blogs wohin in und um Wien – Tipps,  Angelo unterwegs, Ausstellungen und Museen, Ausgehen, Sightseeing, Theater und Konzerte, Stadtspaziergänge, Ausflüge Angelos Touren – Angelo unterwegs, Tourenbücher in und um Wien … Angelos Reisen – Entdecke Österreich, NÖ umrundeN, in und um Wien, Österreich, Bahn-, Bus- und Flugreisen, Reisen durch die k.&k. Monarchie jakobsweg.or.at – Willis Jakonbsweg von …

Träume werden wahr

1970 begann mit dem Wechsel von einer Sparkassenfiliale am Land in die chaotische EDV-Welt der beginnenden 70er in Wien. Es ging weiter Schlag auf Schlag: Übersiedlung nach Wien, Hochzeit mit Lebenspartnerin Martha, Übersiedlung nach Brunn am Gebirge in eine Eigentumswohnung , 3 Kinder, ein Landhaus im heimatlichen Waldviertel, eine Reise ins Andenhochland nach Bolivien und Peru, Volkslangläufe, Wiener Frühlingsmarathon, Übersiedlung in ein Reihenhaus in Wien-Mauer, eine Radtour rund um Niederösterreich, eine Reise zu den weißen Nächten in St. Petersburg, kulturelle und sportliche Highlights, schöne Bergtouren mit Freunden,  Radmarathons, Überschreitung des Kilimandscharo (höchster Berg Afrikas 5.900 m), und eine spannende Zeit in der SPARDAT von der ersten Sparkasse im Buchungssystem bis zum integrierten Gesamtsystem für alle Sparkassen. Das alles hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Mein Alltag von 1970 bis 1999 Mietwohnung am Wiener Naschmarkt, Hochzeit und 3 Kinder mit Lebenspartnerin Martha, Wohnungen in Brunn am Gebirge, Weinzierl am Walde und Wien-Mauer. SPARDAT von 1970 bis 1999 Aus der geordneten Sparkassenwelt in die chaotische EDV der beginnenden 70er, Ziel: ein Buchungssystem für …

SPARDAT von 1970 bis 1999

Aus der geordneten Sparkassenwelt in die chaotische EDV der beginnenden 70er Eine Sparkassen-Karriere schien vorgezeichnet, aber dann kam alles anders. Ich bekam von der neu gegründeten SPARDAT (Sparkassen-Datendienst – EDV-Serviceunternehmen des Sparkassensektors) die Zusage für eine Ausbildung zum Wunschberuf Programmierer und damit war Ende 1969 meine Zeit in der Sparkasse St. Pölten zu Ende  die dritte entscheidende Weichenstellung in meinem Leben. Eine beschauliche Sparkassen-Filiale am Land und die turbulente EDV-Welt der 70er in Wien waren zwei unterschiedliche Welten. Eigeninitiative, Flexibilität und Lernbereitschaft waren hier wichtiger als korrektes Auftreten und Pünktlichkeit.  Die Programmierung steckte noch in den Kinderschuhen, eine institutionalisierte Ausbildung gab es nicht und die Arbeit war mehr als mühsam. In Linz beginnt´s Die knapp über 10 Mitarbeiter der SPARDAT (Sparkassen-Datendienst) waren im Sparkassenhaus in der Grimmelshausengasse in der Nähe der Stadtbahn-Station Stadtpark (heute U4) untergebracht. Der Großteil der Mannschaft arbeitete aber wegen der bevorstehenden Eröffnung des ersten Rechenzentrum in Linz, Neulinge waren da  nicht wirklich gefragt. Entspreched chaotisch verlief mein erstes halbes Jahr in der EDV. in Linz beginnts – mein Start in der EDV,  …

Freizeit mit der Familie von 1970 bis 1999

Freizeit mit Martha anfangs der 70er   Gemeinsam entdeckten wir die Großstadt, besuchten Musicals und den Russischen Staatszirkus in der Stadthalle, waren beim Weltrekord von Ilona Gusenbauer vor dem Stadion (den Jubel hörte man im ganzen Prater), bei der WM-Qualifikation gegen Ungarn in Budapest und beim Karriereende von Hansi Orsolics in der Wiener Stadthalle dabei. Mit einem gebrauchten roten VW-Käfer lernten Martha und ich den Wienerwald und die Wiener Alpen kennen, verbrachten schöne Urlaube (Hochschwab, Rundreise durch Österreich und Südtirol) und fuhren die schönsten Bergstraßen (Dolomitenpässe und Großglockner-Hochalpenstraße). Gemeinsame Urlaube mit den Kindern  Sommer- und Winterurlaube mit den Kindern gehörten einfach dazu. Die Winterurlaube verbrachten wir zuerst im Firmen-Appartement in Reith bei Kitzbühel und dann in Maria Alm am Steinernen Meer. Martha ging mit den Kindern zum Schifahren und ich drehte auf Langlaufskiern meine Runden. Der Sommer brachten mehr Abwechslung. Wir frequentierten die Firmen-Appartements in Reith bei Kitzbühel und in Gresten, fuhren mit dem Zelt an die Adria oder wanderten in den österreichischen Bergen. Mit Karli, Rudi und den Kindern  waren wir am Traunstein, im …