Entwickler-Arbeitsplatz
Von der Lochkarte zum Entwickler-Arbeitsplatz am PC Programmierer benötigten Anfang der 70er Jahre vor allem Genauigkeit und Geduld. Die Programme wurden auf Codierblättern geschrieben und von einer Locherin auf Lochkarten gestanzt. Dann wurden die Programme mit Compilern in eine Maschinensprache übersetzt. Wenn sie formal fehlerfrei waren, konnten sie nach ca. einer Woche auf die Erfüllung der Aufgabenstellung getestet werden. Maschinenzeit war rar und teuer, der Arbeitsablauf war lang und das Verfahren fehleranfällig. Viele Probleme stellten sich erst im Echtbetrieb heraus und stellten das Operating in den Rechenzentren vor große Herausforderungen. Rückblickend grenzt es für mich an ein Wunder, dass es überhaupt irgendwie funktioniert hat. Um das Verfahren abzukürzen, war es möglich von 0:00 bis 10:00 die freie Maschinenkapazität in den Bundesländer-Rechenzentren zu nutzen. Ich erstellte die Programme in Wien im Closed- Shop – Betrieb (die Lochkarten wurden abends an das Rechenzentrum geschickt und das Ergebnis kam am Morgen zurück) und reiste damit zum Testen in eines der Bundesländer-Rechenzentren. So lernte ich Linz, Graz und Innsbruck kennen. Ewig in Erinnerung ist mir eine Woche Spar-Testbetrieb in …









