Franz ANGELO Gruber

Meine Reisen 2000 bis heute

In Patagonien (Chile und Argentinien) ins neue Jahrtausend


Die weiteste Reise führte mich gleich zu Beginn des Jahrtausends nach Patagonien – dem südlichen Ende der Welt. Mit Franz und Rudi (beide leider schon verstorben) war ich am Tag der Wahl des sozialistischen  Präsidenten in Santiago de Chile und dann am Pass vor dem Basislager des Aconcagua (höchster Berg Amerikas mit fast 7.000 Höhenmetern). Alleine flog ich über die chilenische Schweiz nach Punta Arenas an der Magellanstraße. Von dort unternahm ich eine Busreise zum Perito Moreno Glescher in Argentinien und eine Fahrt auf einem Versorgungsschiff zur südlichsten Siedlung der Welt im Beagle Kanal in Feuerland. In Puerto Natales traf ich mich wieder mit Franz und war mit ihm eine Woche im pittoresken Nationalpark Torres del Paine unterwegs. Gemeinsam flogen wir dann über Santiago de Chile und London nach Hause.

  • Patagonien – Angelos Reisen mit ausgewählten Video-Clips

Reisen in alle Kronländer der k.&.k.Monarchie

Untersteiermark/heute Slowenien: Cilli/Celje, Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj

Untersteiermark/heute Slowenien: Cilli/Celje, Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj

In den letzten Jahren besuchte ich alle 21 Kronländer der Donaumonarchie. Das sind  Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien, Bukowina, Görz, Triest, Istrien, Dalmatien, Österreich ob der Enns, Österreich unter der Enns, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten, Krain, Ungarn, Kroatien, Fiume und Bosnien–Herzegowina. Meine Reisen führte mich in alle Nachfolgestaaten: Tschechien, Slowakei, Polen, Ukraine, Rumänien, Serbien, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Italien. Die Monarchie  war mit 52,8 Millionen Einwohnern der  bevölkerungsmäßig zweitgrößte Staat Europas hinter Deutschland und reichte von Nordböhmen bis an die südliche Adria und vom Bodensee bis zu den Karpaten. Ich bekam eine Ahnung von der Größe und Vielfalt des Reiches im Herzen Eurpas.  Der Erste Weltkrieg bedeutete das Ende der Monarchie und damit den Zerfall Mitteleuopas, eines großen und multiethnischen Wirtschaftsraums.

New York

Eine Woche verbrachten wir 2005 in Manhattan und besuchten die Freiheitsstatue, den Central Park, das Empire State Building (dort erfuhren wir im Aufzug die Wahl von Benedikt XVI zum Papst), das Museum of Natural History, das Guggenheim Museum und das Museum of Modern Art. Höhepunkt der Reise war ein Besuch in der Met, man spielte „Die Walküre“ von Richard Wagner in der Inszenierung von Otto Schenk. 

Israel

Jerusalem, See Genezareth, Haifa, Nazareth

Jerusalem, See Genezareth, Haifa, Nazareth

Mit einer organisierten Reise flogen wir 2016 nach Jerusalem und unternahmen von dort mit einem Kleinbus geführte Touren zu den wichtigsten biblischen Städten Israels (Betlehem, Nazareth, See Genezareth), nach Haifa, zur Kreuzritterburg Akkon und zum Toten Meer. Israel war eine unserer beeindruckendsten Reiseerfahrungen. Unser Führer vermittelte uns die israelische Sicht und der arabische Führer in Betlehem die palästinensche. Wie das Zusammenleben funktionieren kann, erlebt man am besten am Markt in Jerusalem.

Marokko (Marrakesch und Trekking vom Atlas zur Wüste) 

Trekking vom Atlas zur Wüste, Marrakesch

Trekking vom Atlas zur Wüste, Marrakesch

Mit „Weltweitwandern“ unternahmen Martha und ich 2004 eine Trekking-Tour vom Atlas zur Wüste und lernten dabei auch Marrakesch, die schönste Stadt Marokkos, kennen.

  • Marokko – die Reise auf Weltweitwandern

Die wichtigsten Städte des Iran

Teharan, Persepolis, Shiras, Isfahan

Teharan, Persepolis, Shiras, Isfahan

Eine einwöchige Gruppenreise führte uns 2008 zu den wichtigsten Plätzen im Iran.

  • Iran – Teharan, Ruinenstadt Persepolis, Shiraz, Isfahan und die Wüstenstadt Yazd. 

München und Umgebung

Bierlokal in der Münchner Innenstadt, Olympiastadion, Roseninsel im Starnberger See BMW Museum

Bierlokal in der Münchner Innenstadt, Olympiastadion, Roseninsel im Starnberger See BMW Museum

Wir waren „auf den Spuren des Blauen Reiters“ im Lenbachhaus und im Haus von Gabriele Münter in Murnau, in vielen Sehenswürdigkeiten in München (Englischer Garten, Führung im Alten Residenztheater, Neue Pinakothek, Carl Valentin Musum,  …) und natürlich in den diversen  Braugaststätten und am Viktualienmarkt. Wir übernachteten meistens in der südlichen Umgebung und kamen so auch in den Biergarten des Klosters Andechs, zur Roseninsel im Starnberger See und ins Kloster Schäftlarn.

Baden – Würtemberg (Stuttgart, Tübingen, Schwarzwald, Vorderösterreich)

Oper in Stuttgart, Frühling auf der Schwäbischen Alb, am Neckar in Tübingen, Museum in Horb

Oper in Stuttgart, Frühling auf der Schwäbischen Alb, am Neckar in Tübingen, Museum in Horb

Gemeinsam mit Doris und Willi lernten wir 2007 die Heimat von Doris in Ihlingen am Neckar kennen. Wir waren im Schwarzwald, in Horb, im Badischen Weingebiet, in Baden-Baden, in Tübingen, auf der Schwäbischen Alb, in Stuttgart, an der Donau bei Sigmaringen und Beuron, auf der Burg Hohenzollern und in Vorderösterreich (Rottenburg am Neckar).

Deutsche Königsstädte (Bamberg, Speyer, Worms und Aachen)

Aachen (Kaiserthron und Dom), Bamberg

Aachen (Kaiserthron und Dom), Bamberg

Unsere Reise führte uns 2008 über Regensburg nach Bamberg (hier ist das einzige Papstgrab nördlich der Alpen), Speyer  (größte erhaltene romanische Kirche der Welt, Grab von Rudolf I – erster Habsburger am deutschen Königsthron), Worms (Dom der Nibelungensage) nach Aachen (Stadt von Kaiser Karl dem Großen – erster deutscher Kaiser und erster französischer König).

Flandern (Brügge, Gent, Antwerpen, Ostende) und Brüssel

Brügge, Brüssel, Ostende, Antwerpen, Gent

Brügge, Brüssel, Ostende, Antwerpen, Gent

Flandern war bis zu den Napoleonischen Kriegen Teil des Habsburgerreiches, seit 1830 ist es Teil des Königreichs Belgien.  Unsere Route führte von Spa nach Brügge, wo wir einige Tage verbrachten und die Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (Belfried, Markt, Kathedrale …) und Kanälen kennenlernten. Von Brügge aus erkundeten wir mit der Bahn Flandern (Gent, Antwerpen, Ostende) und Brüssel.

Mosel (Trier, Weinstraße)

An der Mosel

An der Mosel

Die Heimreise von Flandern führte uns durch die Ardennen ins Tal der Mosel. Wir wohnten in einem Weingut und erkundeten die Weinstraße, den Hunsrück (Drehort der Fernsehserie „Heimat“), das Saarland (Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch) und Trier. Die von den Römern gegründete Stadt ist die älteste Stadt Deutschlands, die Porta Nigraa stammt aus dieser Zeit. Der geplante Abstecher nach Luxemburg fiel leider einer Autopanne zum Opfer.

Berlin

Charlottenburg, Potsdamer Platz,, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Schloss Sanssouci, Berliner Bär

Charlottenburg, Potsdamer Platz,, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Schloss Sanssouci, Berliner Bär

Wir verbrachten einige Tage in einer Pension in West-Berlin, erkundeten die deutsche Hauptstadt (Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Museumsinsel, Charlottenburg …), Potsdam (Sanssouci) und besuchten die Deutsche Oper („Lucia di Lammermor“ mit Edita Gruberova) 

Sächsische Schweiz und Dresden

Morizburg, Dresden, Böhmische Schweiz, Sächsische Schweiz/Rathen

Morizburg, Dresden, Böhmische Schweiz, Sächsische Schweiz/Rathen

Wir wanderten mit den Naturfreunden in der Sächsischen und der Böhmischen Schweiz und nützen die Zeit für Ausflüge nach Morizburg und Dresden, dort sah ich mit Martha den Wildschütz von Albert Lortzing.  

Advent in Prag


Ein Kurztrip führte uns zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Altstädter Ring. Das Gedränge war atemberaubend und wir waren froh, dem Rummel in einem kleinen Cafe zu entkommen. Der Abend war dann wunderschön, auf der festlich beleuchteten Pariser Gasse ging es zur Moldau und die nächtliche Bootsfahrt bei klarem Wetter war das Beste, das wir je in Prag erlebt hatten. Am Vormittag ging es dann auf dem Hradschin und auf  der Kleinseite hinunter zur Karlsbrücke und mit dem Bus zurück nach Wien. Die Busreise mit Felner Reisen aus Perchtoldsdorf können wir nur empfehlen.   

Mit dem Bus durch Polen

Danzig, Stettin,Warschau, Tschenstochau, Wolfsschanze

Danzig, Stettin,Warschau, Tschenstochau, Wolfsschanze

Die einwöchige Busreise führte uns über Deutschland (Weimar, Berlin) nach Polen. Von Stettin ging es nach Danzig und dann nach Marienburg (Malbork) – von 1309 bis 1457 Hauptsitz des Hochmeisters vom Deutschen Ritterordens. Nach dem Besuch von Hitlers Wolfsschanze im ehemaligen Ostpreussen (Überreste von Hitlers Kriegsquartier mit Bunkern, Baracken, 2 Landepisten, Kraftwerk und Bahnhof) fuhren wird durch die Masuren in die Hauptstadt Warschau. Zurück ging es zur Schwarzen Madonna von Tschenstochau und über die alte Königsstadt Krakau nach Wien.

Galizien und Bukowina (Polen und Ukraine)

1. Reihe Polen (Krakau, Lancut, Festung Przemysl)2. und 3. Reihe Ukraine (Lemberg, Brody, Czrenowitz, Karpatenpass)

1. Reihe Polen (Krakau, Lancut, Festung Przemysl) 2. und 3. Reihe Ukraine (Lemberg, Brody, Czernowitz, Karpatenpass)

Auf meiner Reise durch die Kronländer fehlte mir nur mehr die Ukraine. Die passende 1-wöchige Kulturreise führte mich über Tschechien und Polen in den ehemals österreichischen Teil der Ukraine.

Rhätische Bahn, Glacier Express und Gornergrat mit Matterhorn

Rhätische Bahn, St. Moritz, Garnergrat/Matterhorn

Rhätische Bahn, St. Moritz, Garnergrat/Matterhorn

Mit der Rhätischen Bahn  ging es nach St. Moritz, dann zurück nach Chur und mit dem Glacier-Express hinauf nach Zermatt. Der Höhepunkt im wahrsten Sinn des Wortes war die Zahnradbahn hinauf zum Gornergrat. Das Matterhorn bei Traumwetter und Frühlingsschnee muss man gesehen haben.

Südtirol 

Sexten, Ahrntal, Ritten, Sextner Dolomien, Meraner Höhenweg

Sexten, Ahrntal, Ritten, Sextner Dolomien, Meraner Höhenweg

Bei unseren Tourenwochen mit Doris&Willi und ihren deutschen Freunden umrundeten wir auf dem Meraner Höhenweg hoch über der Kurstadt die Texelgruppe; im Hochpustertal unternehmen wir schöne Touren in den Sextner und Pragser Dolomiten (Drei Zinnen, Plätzwiese, Dürrensein, Pragser Wildsee und zur Fanes Alm); am Ritten hoch über Bozen waren wir am Rittner Horn, bei den Erdpyramiden, beim Törggelen in Unterinn, in Bozen (mit der Seilbahn einfach zu erreichen) und auf der Völseggspitze bei Tiers am Fuße des Rosengarten; im Pustertaler Ahrntal auf der Südseite der Zillertaler Alpen unternahmen wir Touren in Sand in Taufers, zur Osttiroler Grenze, zur Birnlückenhütte an der Salzburger Grenze, zur Neves Alm und eine Panoramatour am Speikboden. Hüttentouren führten uns zu den Kriegssteigen in den Sextner Dolomiten, in den Rosengarten und auf die Latemarpitze.

Gardasee und Verona

Arena Verona, über dem Ledrosee, Gardasee

Arena Verona, über dem Ledrosee, Gardasee

Bei einem Besuch der „Tosca“ in der Arena Verona wohnten wir in Limone am Westufer des Gardasees. Eine Wanderwoche verbrachten wir mit den Naturfreunden am Ledrosee mit einem Besuch von Riva del Garda.

Mailand

Mailänder Dom mit Dachlandschaft, Verdi, Galerien

Mailänder Dom mit Dachlandschaft, Verdi, Galerien

Eine Städtereise führe uns in die lombardische Modemetropole. Besonders beeindruckend waren ein Spaziergang am Dach des Doms und die Galerien. Der Höhepunkt war eine weniger bekannte Verdi-Oper in der Mailänder Scala.  

Venedig

Blick vom Kreuzfahrtschiff auf Venedig, Markusdom, Murano, Masken, der venezianische Löwe

Blick vom Kreuzfahrtschiff auf Venedig, Markusdom, Murano, Masken, der venezianische Löwe

Eine Kurzkreuzfahrt in der Adria verbanden wir mit einem mehrtägigen Aufenthalt in der Lagunenstadt. Die Ein- und Ausfahrt des Kreuzfahrtschiffes vorbei am Zentrum und am Lido war ein einmaliges Elebnis, mittlerweile dürfen große Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in Venedig anlegen.

  • Angelos Venedig – Venedig in 4 Stunden, rund um den Markusplatz, Canale Grande, Friedhofsinsel und Glasinsel Murano

Kurzkreuzfahrt in der Adria

1. Reihe Venedig, 2. Reihe Zadar, 3. Reihe Koper

1. Reihe Venedig, 2. Reihe Zadar, 3. Reihe Koper

Unsere 4-tägige Kreuzfahrt führte uns vom Hafen in Venedig (heute nicht mehr möglich) nach Zadar in Kroatien (früher Zara: Hauptstadt des Kronlands Dalmatien) und Koper in Slowenien (früher als Capodistria österreichisch). Der Blick auf Venedig bis der Ein- und Ausfahrt waren ein unvergleichliches (und nicht mehr mögliches) Erlebnis. 

Triest und Grado

Piassa della Unita, Blick auf den Golf von Triest, Grado, Miramare, Kathedrale San Giusto

Piassa della Unita, Blick auf den Golf von Triest, Grado, Miramare, Kathedrale San Giusto

Mit unserem Enkelkind und seinen Eltern verbrachten wir einen Kurzurlaub in Grado. Mit Matthias wanderten wir entlang der Wocheinerbahn  zum Karst über Triest (einmaliger Ausblick auf die Stadt und die Bucht).  Eine schöne Zugreise führte uns über Laibach zum Hafen der k.&.k. Monarchie, die Fahrt mit der „Straßenbahn“ (Zahnradbahn/Standseilbahn) von Opicina zum Hafen war ein Erlebnis der besonderen Art. 

Opatija, Krk und Karneval in Rijeka


Der Karneval in Venedig ist mittlerweile total überlaufen, also versuchten wir es in Rijeka und wurden nicht enttäuscht. Unser Quartier war in Opatija (Abbazia) an der österreichischen Adria, einem unserer absoluten Lieblingsorte. Die Stadtpromenade am Lungomare in der Dämmerung ist schwer zu überbieten. Am 2. Tag ging es bei durchwachsendem Wetter auf die Insel Krk. Der absolute Höhepunkt war dann der Karneval in Rijaka. Wir hatten VIP-Plätze direkt vor der Haupttribüne und waren von den Gruppen und der tollen Stimmung schwer beeindruckt. Wieder eine Felner Reise, die unsere Erwartungen mehr als erfüllt hat.  

Emilia Romagna (Bologna, Maranello, Ravenna)

Mit dem Auto fuhren wir über Ravenna (bekannt für seine frühchristliche Kirchen, Taufkapellen, Mausoleen und Mosaiken) in ein Dorf in der Nähe von Bologna. In der Hauptstadt der Emilia Romagna mit der Basilika San Petronio und dem Piazza Maggiore prägen Studenten und nicht Touristen das Stadtbild. Ausflüge führten uns ins Ferrari-Heiligtum Maranello und in die Geburtsstadt von Mussolini. In den dortigen Souvenirläden stehen die Weine mit den Etiketten des „Duce“, des „Führers“ und des „Che“ friedlich nebeneinander.   

Sizilien (Taormina, Ätna)

Taormina mit Ätna

Taormina mit Ätna

Wir flogen nach Catania und buchten dort einen Leihwagen. Es hatte frisch geschneit und der leicht rauchende Ätna leuchtete strahlend weiß. Wir quartieren uns in einem kleinem Dorf am Fuße des Vulkans ein und sahen in der Nacht den leuchtenden Lavastrom. Mit der Seilbahn und dem Bus fuhren  wir zur  „Vulkanologischen Beobachtungsstation“ in 2800 Meter Höhe und konnten einen Blick in den Krater werfen. Wir unternehmen einen Ausflug in das malerische Städtchen Taormina und fuhren mit dem Auto durch das Landesinnere zum Hafen Milazzo (Schiffe zur Insel Stromboli) und über Messina am nordöstlichen Ende der Insel zurück zu unserem Quartier. Wir waren im Dorf die einzigen Touristen und wurden wie Einheimische behandelt.     

Paris


Eine Städtereise führte uns mit den Töchtern nach Paris. Wir wohnten in der Nähe von Notre Dame, besuchten die touristischen Highlights wie den Eifelturm und bummelten durch die Stadt und den Jardin Luxembourg. Mit dem Zug fuhren wir  nach Versailles und zur Kathedrale Chartre.

Cote d´azur (Nizza, Antibes, Monaco, Menton, Val de Roya)

Villa Ephrussi, Monaco, Nizza

Villa Ephrussi, Monaco, Nizza

Wir flogen nach Nizza, wohnten im Zentrum und lernten die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Mit der Bahn erkundeten wir Monte Carlo (der günstigste Cafe in ganz Frankreich) und die Villa Ephrussi. Der Park, die Aussicht und die Villa an einem der schönsten Orte an der Cote d´ azur sind einen Besuch wert. Nach einer Wanderung im Val de Roya entlang der Tendabahn verbrachten wir noch einige Tage in Menton an der Grenze zu Italien. Mit der Bahn waren wir in Antibes (Jachthafen und Picasso-Museum) und im Skulpturengarten der Foundation Maeght in St. Paul-de-Vence (die Busfahrt auf der kurvigen Bergstraße vom Bahnhof in den Ort werden wir nie vergessen).

Korsika (Calvi)

Das Feriendorf „Störischer Esel“ hat uns immer magisch angezogen, 2010 war es endlich soweit. Wir buchten eine Arrangement bei Rhomberg Reisen, wohnten aber nicht im Feriendorf, sondern in einer nahe gelegenen Ferienwohnung. Wir unternahmen einige Touren mit dem Feriendorf und einige auf eigene Faust. Korsika ist selbst für französische Verhältnisse teuer. Wir verköstigten uns im Supermarkt und auf einem Grillstand vor unserer Anlage, ein Restaurant leisteten wir uns erst am letzten Tag. Der Heimflug wäre fast einem Vulkanausbruch in Island zum Opfer gefallen.  

Feria in Sevilla

 

Andalusien und vor allem Granada war schon immer eines unserer Traumziele. Wir flogen nach Sevilla und verbrachten einige Tage in der Stadt. Es war gerade Feria, das andalusische Frühlingsfest. Es gab jeden Tag Stierkämpfe und  die  Großgrundbesitzer kamen mit ihren Vierspännern in die Stadt. Am Nachmittag verlagerte sich das Leben von der Stadt auf das Festgelände. In den Casas (offene Hütten nur für geladene Gäste) wurde getanzt und stolze Spanierinnen päsentierten ihre als Torero angezogenen, kleinen Prinzen. 

Andalusien, Toledo und Madrid

Mezquita de Córdoba, Kathedrale Sevilla, Alhambra Granada, Stierkampfarena und Puente Nuevo Ronda, Plaza Mayor

Mezquita de Córdoba, Kathedrale Sevilla, Alhambra Granada, Stierkampfarena und Puente Nuevo Ronda, Plaza Mayor Madrid

Nicht nur zur Feria hat die größte Stadt Andalusiens einiges zu bieten. Die Kathedrale (eine umgebaute Moschee) mit der Giralda und das Gelände der Ibero-Amerikanischen Ausstellung von 1929 sind nur zwei der vielen Sehenswürdigkeiten. Nach Sevilla besuchten wir Jerez (Heimat des Sherry), eine ehemalige Künstlerkommune, Ronda, Tarifa (von der südlichsten Stadt sieht man das gegenüberliegende afrikanische Ufer), Cadiz und natürlich Granada mit der weltberühmten Alhambra. Wir nahmen uns fix vor, noch einmal nach Andalusien zu kommen und dabei auch Cordoba mit der Mezquita zu besuchen. Vor einigen Jahren fanden wir eine günstige Pauschalreise und konnten so Andalusien nochmals sehen, Madrid und Toledo gab es als Draufgabe.

Portugiesische Algarve

Mit „Weltweitwandern“ und unserem Führer Andreas erlebten wir eine sonnige Herbstwoche an der Algarve.

Lissabon

Weil es so schön war, hängten noch einige Tage in Lissabon dran und lernten so auch die portugiesische Hauptstadt kennen und waren von der ehemaligen Metrople eines Weltreiches begeistert.  

Madeira

Die Blumeninsel und Heimat von Christiano Ronaldo liegt mitten im Atlantik und gehört zu Portugal. Auf einer Wanderwoche mit „Weltweitwandern“ erkundeten wir lohnende Ziele (wie die Levadas) und die Hauptstadt Funchal. Sisi war auch hier zu Gast und Kaiser Karl von Österreich verbrachte seine letzten Monate im Exil am Monte hoch über Funchal .

Chalkidiki und Saloniki

Mit unserem Enkel Moriz und seinen Eltern buchten wir einen Badeurlaub auf Chalkidiki und machten Ausflüge mit dem Schiff zur Mönchsrepublik Athos und mit dem Auto ins Landesinnere. Ein Tagesausflug führte Martha und mich nach Thessaloniki, wir bummelten durch die Stadt und besuchten das Museum für byzantinische Kultur.

Wandern und Kultur in Bulgarien

Sofia, Plovdiv, Bansko, Rila-Kloster

Sofia, Plovdiv, Bansko, Rila-Kloster

Mit Weltweitwandern erlebten wir eine Woche Wandern und Kultur  (Sofia, Plovdiv, Bansko, Musala – höchster Berg des Balkan, Rhodopen, Rila-Klöster …).

Montenegro, Serbien und Bosnien

R1: Montenegro, R2: Serbien, R3: Bosnien-Herzegowina

R1: Montenegro, R2: Serbien, R3: Bosnien-Herzegowina

Eine einwöchige Busreise führte mich von Montenegro nach Belgrad und Novisad in Serbien, zurück ging es durch Bosnien – Herzegowina und die Republika Srbska.

Istanbul

2005 verbrachten wir einige Tage in der ehemaligen Hauptstadt des oströmischen Reiches (Byzanz/Konstantinopel) und besuchten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Hagia Sofia …) und natürlich den riesigen Basar.

Kopenhagen

Eine Städtereise führte uns einige Tage nach Kopenhagen und mit der Fähre nach Oslo. In Kopenhagen erkundeten wir die Stadt und besuchten den Vergnügungspark Tivoli

Oslo

Wir erlebten die norwegische Hauptstadt auf einer 6-stündige Rundfahrt vom Hafen (mit der neuen Oper) zum Holmenkollen und zum Wikingermuseum.

Kreuzfahrt zu den Metropolen der Ostsee

Tallinn/Estland, St. Petersburg/Russland, Helsinki/Finnland, Stockholm/Schweden

Tallinn/Estland, St. Petersburg/Russland, Helsinki/Finnland, Stockholm/Schweden

Am einfachsten lernt man die Metropolen der Ostsee auf einer Kreuzfahrt kennen. Unsere einwöchige Reise  führte uns  von Rostock-Warnemünde über Tallinn, St.Petersburg, Helsinki und Stockholm zurük nach WArnemünde.

Tallinn (deutsch: Reval) ist die Hauptstadt Estlands und mit rund 430.000 Einwohnern die weitaus größte Stadt im nördlichsten Staat des Baltikums. Reval war die wichtigste Stadt des hansischen Osthandels. Die meisten Revaler Bürger waren Deutsche und deutsch Amtssprache bis 1889. Auf einer kurzen Stadtführung erfuhren wir einiges über die Gechichte der Stadt und über den abgrundtiefen Hass der Esten auf die Russen.

St. Petersburg – die zweitgrößte Stadt Russlands und Hauptstadt des Zarenreiches ist eine der  geschichtsträchtigsten Städte Europas. Im Frühling 1917 wurde hier die Republik ausgerufen und im Oktober 1917 übernahmen die Bolschewiken die Macht. Wir waren schon 1992 in St. Petersburg und konnten uns daher auf eine kurze Stadtführung  beschränken.  Nachher bummelten wird durch die Stadt an der Newa und besuchten ein Kaufhaus und ein Bierlokal. Es ist faszinierend zu sehen, was sich hier in den letzten 30 Jahren geändert hat.

Helsinki – die Hauptstadt Finnlands war für uns die große Überraschung. Wir verzichteten auf eine Stadtführung und erkundeten die Stadt zu Fuß.  Wir spürten die Lebensqualität und waren als Touristen eine Minderheit.

Die Einfahrt durch das Inselgewirr war der erste Eindruck von Stockholm. Vom  Hafen erreicht man die Altstadt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß in einer halben Stunde. Wir waren bei der Wachablöse vor dem Königspalast, im Königsgarten, in der St. Nikolaikirche und genossen in einem kleinen Straßencafe das muntere Treiben in der schwedischen Hauptstadt.

London und Brighton

Schloss Windsor, very british, Parade Buckingham Palast, Brighton

Schloss Windsor, very british, Parade Buckingham Palast, Brighton

2011 flogen wir für eine Woche nach London. Die Quartiersuche war nicht einfach, es fand nämlich gerade das Champions League Finale statt, was wir aber erst erfuhren als wir schon dort waren. Wir wohnten zuerst im Souterrain eines Hauses in der Nähe des Kensington Gardens, unter uns fuhr die U-Bahn und machte einen Höllenlärm. Wir erkundeten die Stadt zu Fuß und mit der U-Bahn. Im Gedränge wurde mir der Pass gestohlen, so lernten wir auch eine Polizeistation und die österreichische Botschaft kennen. Mit einem London Pass besuchten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erlebten vor dem Buckingham Palast den Besuch des US-Präsidenten  Mit der Bahn fuhren wir nach Windsor und Eton, zum Schloss von Heinrich VIII und ins Seebad Brighton. Wir ernährten uns in den Pubs von Fish & Chimps und schauten natürlich auch im Kaufhaus Harrods vorbei.   

Österreich


Je älter ich werde, umso mehr schätze ich unsere Heimat. Die vielen Gäste wissen, warum sie zu uns kommen.

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