Von einer Weltmacht zum politischen Aussenseiter
Die EU wird von den Weltmächten nicht ernst genommen, sie wird daher in relevante relevante Entscheidungen nicht eingebunden. Die Kommissionspräsidentin hat weder zu Trump noch zu Putin einen direkten Draht. Die Erweiterung auf 27 Staaten hat die Struktur noch schwerfälliger gemacht, als sie es mit 10 Staaten schon war. Weder eine Evaluierung noch eine Änderung werden angedacht Mehr Europa (= mehr Brüssel) hat Europa nicht gestärkt, sondern geschwächt. Entscheidungen dauern viel zu lange und müssen oft mit politischen Kuhhandeln erkauft werden Durch die Osterweiterung ist ein starker russophober Block mit Polen und den baltischen Staaten entstanden. Sie haben die guten Verbindungen zu Russland zerstört und sind gegen eine Normalisierung der Verhältnisse. Eine russenfeindliche Aussenbeauftragte wird von Russland als Affront wahrgenommen und steht vernünftgen Gesprächen im Wege Durch die Zersplitterung der Machtverhältnisse konnte die USA ihren Einfluss auf Entscheidungen stärken (Beispiel Russlandsanktionen und Northstream 2) und Brüssel schwächen Brüssel wird als Vasall der USA weltpolitisch nicht wahrgenommen, den Rest hat die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock besorgt Brüssel hat lange den Frieden in Europa gesichert, hat aber …





